Ionenstrahl­präparation (Leica EM TIC 3X und EM TXP)

Berührungslose Präparation hochwertiger Querschliffe und Oberflächen für die weiterführende Analytik am Rasterelektronenmikroskop und am Raman-Mikroskop.

Typische Fragestellungen

Beurteilung kritischer Grenzflächen in Schichtsystemen

Querschliffe an Zinküberzügen und empfindlichen Schichtsystemen

Präparation temperaturempfindlicher Materialien wie organischer Beschichtungen oder Elastomere

Grenzflächenfehler lassen sich nur dann sicher erkennen, wenn der Querschliff selbst keine neuen Fehler erzeugt.

Verfahren

Die Ionenstrahlpräparation ist eine alternative Methode zur mechanischen Schliffpräparation. Das im Hochvakuum erzeugte Argon-Plasma trägt die Probe berührungslos ab.

Mit dem Ionenstrahlätzsystem Leica EM TIC 3X und dem Querschnittspräparationsgerät EM TXP steht am IKS eine Präparationsroute für Galvanik, Verzinkung, Beschichtungstechnik und die Schadensfalluntersuchung zur Verfügung.

Probenspezifische Tische

  • Standardtisch: Probe steht 90° zum Plasma; Erzeugung eines Schnittes, z. B. bei Überzügen
  • Kühltisch: Schnitt bei bis zu −150 °C, z. B. bei organischen Beschichtungen oder Elastomeren
  • Rotationstisch: Probe rotiert 360° unter definiertem Einfallswinkel; berührungsloses Polieren von Schliffproben

Ergebnisse

1  Hochwertige Querschliffe
Auch an Zinküberzügen, empfindlichen Schichtsystemen und kritischen Grenzflächen.

2  Präparation unter Kühlung
Schnitte bei bis zu −150 °C für temperaturempfindliche Materialien.

3  Berührungslos polierte Oberflächen
Nachpräparation von Schliffproben mit dem Rotationstisch.

4  Grundlage für die Analytik
Belastbare Aussagen zu Schichtaufbau, Grenzflächen, Defekten und Schadensmechanismen.

Anwendung: Galvanik, Verzinkung, Beschichtungstechnik und Schadensfalluntersuchung.

Weiterführend

Arbeitsfeld Verzinkung Oberflächencharakterisierung Schadensfallanalyse Arbeitsfeld Materialographie

Anfrage zu diesem Verfahren

Beschreiben Sie kurz Werkstoff, Schichtsystem und Fragestellung. Wir prüfen, ob die Ionenstrahlpräparation geeignet ist, und nennen Ihnen andernfalls ein alternatives Verfahren.

0351 871-7100 info@iks-dresden.de

    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Flagge.

    Die von Ihnen übermittelten Daten speichern und verwenden wir ausschließlich für den Zweck, für den Ihre Angabe erfolgte. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

    Weitere Verfahren

    Thermogravimetrie mit IR-Kopplung (TGA-IR) Kalottenschliffverfahren (kaloMAX II) FT-IR-Mikroskopie Alle Geräte und Verfahren

    Akkreditierte Prüfstelle

    Das Institut für Korrosionsschutz Dresden GmbH (IKS) ist mit 50 Jahren Erfahrung Ihr kompetenter Partner für Forschung, Dienstleistung und Weiterbildung in den Bereichen Korrosion, Korrosionsschutz und Korrosionsanalytik mit praxisnaher Ausrichtung.

    Logo Europa fördert Sachsen
    Logo DAkkS Akkreditierung + Akkreditierungsnummer des IKS: D-PL-19138-01-00

    Mitgliedschaften

    Das IKS Dresden kooperiert mit vielen anderen Forschungseinrichtungen und ist Mitglied in der Sächsischen Industrieforschungsgemeinschaft e.V., der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V. und dem Verband Innovativer Unternehmen e.V.

    Logo SIG Sächsische Industrieforschungsgemeinschaft e. V.
    Logo VIU Verband innovativer Unternehmen e. V.
    Logo Mitglied der ZUSE-Gemeinschaft
    Logo IKS Dresden - Institut für Korrosionsschutz Dresden GmbH, weiß

    Mit uns zu nachhaltigem
    Korrosionsschutz

    Kontakt

    Gostritzer Straße 65
    01217 Dresden
    Deutschland

    Kontakt

    Tel.: [+49] (0) 351 871-7100
    Fax: [+49] (0) 351 871-7150
    Mail:  info[at]iks-dresden.de

    Homepage designed by www.wimeta.de